Als einer der Mitbegründer der Denim-Revolution – und mit
beinahe 130 Jahren Erfahrung in der Herstellung exzellenter
Workwear unter dem Rodeogürtel – haben wir einige
Design-Errungenschaften in unserem Archiv vorzuweisen. Doch
keine unserer Erfindungen ist so berühmt wie die Lee® Rider
Jacket – die erste Slim-Fit-Jeansjacke der Welt.

1925
Diese allererste Jeansjacke namens 91J kam im Jahr 1925 auf
den Markt und wurde besonders von den damaligen
Eisenbahn-Arbeitern begeistert aufgenommen. Sie gaben ihr
den liebevollen Spitznamen „Loco“ Jacke. Die weite Passform
und einfache Brusttasche zeigen, wie sehr sich das Modell
über die Jahre weiterentwickelt hat.
1935
– 1939
1934 entstand die 101J Cowboy Jacket und im Jahr darauf
eroberte die 101LJ Version mit Decken-Futter den Markt.
Sie war besonders bei den amerikanischen Arbeitern und
Cowboys beliebt – und selbst Rodeo-Legende Turk Greenough
war ein solcher Fan, dass er seiner Freundin die Jacke in
einer schmaleren Passform verpasste. Davon inspiriert machte
sich die H.D. Lee Company daran, eine brandneue Jeansjacke
im Slim-Fit zu entwerfen, die speziell auf Cowboys und
Rodeoreiter zugeschnitten sein würde.

Die Rider Jacket tritt auf den Plan…

1948
Unter dem Name „New Lee Rider Jacket“ und nach dem Grundsatz
„Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ wurde sie Mitgliedern der
Rodeo Cowboy Association und Cowboy Association of America
angeboten.
In der Werbung, die im ‚The Buckboard Magazin’ erschien,
sind einige ihrer ikonischen Details zu erkennen: figurnah
und hüftlang, mit vertikalen Plissees seitlich der Blende,
den markanten Zickzack-Steppnähten auf der Knopfleiste und
Brusttaschen auf beiden Seiten.
Im Herbst 1948 wurde die neue Jacke in Rodeo- und
Cowboy-Zeitschriften mit dem Slogan „Look at Slim in his New
Lee Rider Jacket!“ beworben. Der Werbetext zu diesem
Cowboy-freundlichen Modell lautete „Plissierte Taschen mit
geknöpfter Klappe, Umlegekragen, maßgeschneiderte Ärmel mit
großzügiger Bewegungsfreiheit im Schulter- und
Ellbogenbereich, verstellbarer Taillenbund, gerippte
Knopflöcher. Patent angemeldet.“

Seit damals hat sich nur wenig geändert und die ikonischen
Details sind noch immer präsent. Denn warum sollte man etwas
verändern, wenn es perfekt ist? An diesen Merkmalen erkennst
du eine Rider:

DIE
KNÖPFE
Alle Lee Cowboy Jackets, die nach der Einführung im Jahr
1948 erschienen, sind mit den Lee Rider- oder Lee 101
Premium-Knöpfen versehen.

SCHRÄGE
TASCHEN
Die beiden Brusttaschen sind schräg angebracht, um einfachen
Zugriff zu gewährleisten – vermutlich für die obligatorische
Schachtel Marlboros.

ZICKZACK-NAHT
Was die neue, figurnahe 101J Jacke so besonders machte, war
die Zickzack-Steppnaht auf der Blende. Sie ist nicht nur zu
Dekorationszwecken da, sondern verstärkt den Denim.

VERSTELLBARER
TAILLENBUND
Lees Cowboy Jacket kommt außerdem mit einem verstellbaren
Taillenbund mit kurzem Riegel und zwei schwarzen
Katzenaugenknöpfen.
Es ist 2018, die 90er-Jahre Trends leben wieder auf und mit
ihnen die Lust auf Authentizität. Genau deswegen fühlt sich
die Rider Jacket so modern an wie nie und ist und bleibt das
Must-Have für diese Saison und für immer.

Lee
101LJ Cowboy Jacket
1949 – 1950

Lee
101LJ Storm Rider Jacket
1961 – 1965

Lee
Rider Jacket
2018